4. Juli 2018 Presse Weizen Triticale

Wenn die Chemie versagt

Das die Chemie nicht mehr alle Ackerfuchsschwanzprobleme lösen kann, ist schon seit Jahren bekannt. Artikel wie "Wenn die Chemie versagt" zeigen die Problematik deutlich auf.

Maßnahmen im Ackerbau bieten Möglichkeiten den Ackerfuchsschwanz zu reduzieren.

So sind spätere Saaten mit deutlich weniger Ackerfuchsschwanz belastet. Auch ein "falsches Saatbeet" bietet Möglichkeiten den Ackerfuchsschwanz erst auflaufen zu lassen, dann zu bekämpfen und erst dann zu säen. Wenn der Pflug eingesetzt werden soll, ist eine frühe Pflugfurche sinnvoll, um den Ackerfuchsschwanz vor der Saat die Möglichkeit des Auflaufens zu geben. Auch Sommerungen bieten eine Chance das Samenpotenzial zu reduzieren.

Aus der Züchtung gibt es weitere Ansätze Ackerfuchsschwanz zu unterdrücken. Ackerfuchsschwanz, der erst im Frühjahr aus den sich öffnenden Spalten aufläuft, kann durch eine gezielte Sortenwahl unterdrückt werden. Dazu sind Sorten erforderlich, die die Bestände im Frühjahr schnell schließen. Dies ergibt sich mit einer schnellen Jugendentwicklung und starken Bestockungsfähigkeit. Dadurch wird schnell Blattmasse gebildet, die die  Bestände früh schließt.

Einige Wintergetreidesorten eignen sich daher sehr gut, um das Management gegen Ackerfuchsschwanz deutlich zu unterstützen.

Unsere Neuzulassung Winterweizen ARGUMENT ist so eine Sorte. Sie überzeugt bereits in den Landessortenversuchen Nordwest 2018 im Vergleich zu anderen Sorten mit seiner sehr zügigen Jugendentwicklung. Die Sorte bestockt stark, entwickelt sich schnell im Frühjahr, bildet schnell viel Blattmasse und schließt die Bestände zügig. ARGUMENT lässt auch in der Schossphase die Bestände dicht durch eine überdurchschnittliche Bestandesdichte.


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Bei der Wintertriticale bietet ROBINSON ebenfalls sehr gute Eigenschaften in der Jugendentwicklung. In den Landessortenversuchen konnte diese Eigenschaft im Sortenvergleich eindeutig belegt werden.

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Beide Sorten sind im Handel erhältlich.

Für mehr Informationen kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner für Ihre Region.


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Quelle: Land&Forst, Nr. 23 vom 07. Juni 2018.