Sortenbeschreibung
Züchter: PZO - Pflanzenzucht Oberlimpurg
Ludwig, eine wahrhaft königliche Kombination aus Frühreife, Ertrag, sicheren Eiweißwerten, hohem Sedimentationswert, Standfestigkeit und Gesundheit.
Quelle: CMA Backqualität des deutschen Weizens, 2004-2006, Durchschnitt der A-Sorten
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Die Ertragssicherheit von LUDWIG beruht auf einer guten Wurzelentwicklung, die zu einer besseren Wasser- und Nährstoffaufnahme in Mangelsituationen führt und die Gefahr des Auffrierens senkt. Aufgrund der frühen Ährchendifferenzierung und Kornfüllung spielt LUDWIG seine Trümpfe besonders bei früher Vorsommertrockenheit und auf schwächeren Standorten aus. LUDWIG eignet sich aber auch für bessere Böden.
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Trotz des langen Halmes ist LUDWIG durchschnittlich standfest
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LUDWIG ist gesund in Blatt und Ähre. Ausgewogene Resistenzen in Verbindung mit niedriger Bestandesdichte vermindern Krankheitsdruck und Pflanzenschutzaufwand. LUDWIG zeichnet sich durch hervorragende Mahl- und Backeigenschaften aus und ist deshalb bei Verarbeitern bevorzugt. LUDWIG steht bei den großen Mühlen Deutschlands im Vertragsanbau!
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Gerade in den neuen Bundesländern hat sich LUDWIG dank seiner Frühreife zur Erntestaffelung und als Vorfrucht zu Raps bewährt. Zusätzlich zeichnet ihn seine gute Winterhärte und seine königliche Qualität für den Anbau in diesen Gebieten aus.
LUDWIG - Eine königliche Kombination
LUDWIG Profitipp
| Produktionsziel | Exzellente Qualitätswerte bei ansprechendem Ertragsniveau | |||
| Sortentyp | Einzelährenertragstyp mit niedriger Bestandesdichte, mittlerer Kornzahl/ Ähre und hohem bis sehr hohem TKG. Frühe Abreife, mittlere Standfestigkeit trotz längerem Wuchs bei angepasster Düngung. Gesund, für alle Lagen geeignet, auch für trockene Lagen und Stressstandorte. | |||
| Saatzeit | Mitte September bis Anfang November. Eine rechtzeitige Aussaat wird empfohlen, da der Bestand vor Beginn der Vegetationsruhe bestocken soll. | |||
| Besonderheiten | Stoppelweizeneignung ! Frühsaatverträglich. Spätsaaten vermeiden. | |||
| Aussaatstärke |
Früh Normal Spät |
200 – 230 Körner/ m² 300 – 330 Körner/ m² 380 – 400 Körner/ m² |
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| Bestandesdichte | Das Optimum der Bestandesdichte liegt allgemein bei 400 - 500 Ähren/m²; die Pflanzen sollten 2 - 3 Bestockungstriebe vor dem Winter entwickeln. | |||
| N-Düngung | Die Gaben sollten an Bodenvorräte, Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden.
Die Andüngung zu Vegetationsbeginn sollte nicht zu hoch erfolgen, d.h. verhalten andüngen mit nachfolgender kräftiger Schossergabe in EC 30-32. | |||
| Startgabe |
EC 21 – 25 | Unter Berücksichtigung der N-min Gehalte auf
60 - 80 kg N/ha aufdüngen. | ||
| Schossergabe |
EC 30 – 32 |
60 - 80 kg N/ha | ||
| Spätdüngung |
EC 37 - 39 |
60 - 70 kg N/ha | ||
| Wachstumsregler | je nach Bestandesentwicklung, Standort und Witterung.
Tipp: späterer Wachstumsreglereinsatz ist besser für die Aussortierung unproduktiver Nebentriebe und bietet eine gute Kombinationsmöglichkeit mit Fungizidmaßnahmen bei frühem Krankheitsdruck. | |||
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EC 30 - 32 |
1,0 l/ ha CCC + 0,1 l/ ha Moddus | |||
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EC 37 - 39 |
0,2 - 0,3 l/ ha Moddus | |||
| Pflanzenschutz | Pflanzenschutzwarndienst beachten!
LUDWIG ist gut resistent gegen alle wichtigen Blatt- und Ährenkrankheiten. Je nach Standort, Witterung, Befallsdruck und Vermarktungsrichtung kann eine Fungizidmaßnahme wirtschaftlich sein; auf Septoria tritici achten. | |||
| N- Düngung | ||||
Alle Darstellungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen



