Sortenbeschreibung
Wintergerste mehrzeilig, gelbmosaikvirustolerant
Züchter: Firlbeck
Die mehrzeilige LUDMILLA erzielt langjährig Spitzenqualitäten auf höchstem Ertragsniveau bei exzellenter Standfestigkeit. Beste Sortierwerte und ein hohes TKG in Verbindung mit überdurchschnittlichen hl-Gewichten bilden ein solides Fundament für ausgezeichnete Marktwarenerträge und einen optimalen Markterlös. Hinzu kommen eine große ökologische Streubreite sowie eine hohe Toleranz gegenüber Stresssituationen, wie Trockenheit etc.
Kornertrag relativ (2004)
Quelle: LSV 2004; ZMP, Saatgut-Info 11/04, * 2002-04
Die ein- und mehrjährigen LSV - Ergebnisse bestätigen:
Hohes Ertragsvermögen, standfest, überdurchschnittliche Kornqualität, hohes Hektolitergewicht, tolerant gegenüber Gelbmosaikvirus
Standorte:
LUDMILLA eignet sich für alle Böden, auf denen die Virusresistenz nicht erforderlich ist. Unter intensiven Anbaubedingungen besticht LUDMILLA durch ihre hervorragende Standfestigkeit. Auf Sandböden erzielte sie stabile hohe Erträge und weist ähnlich gute Kornqualitäten auf wie zweizeilige Sorten.
In Bayern amtlich empfohlen !
LUDMILLA Profitipp
| Produktionsziel | Spitzenerträge mit vermarktungssicherer, sehr guter Kornqualität. | |||
| Sortentyp |
Einzelährenertragstyp mit hoher Kornzahl/Ähre, mittlerer Reife und hohem TKG. Die sehr gute Standfestigkeit erlaubt intensive Bestandesführung. Ertragsstark bei "niedriger" Bestandesdichte, für alle Lagen geeignet. | |||
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Gelbmosaikvirus |
LUDMILLA ist nicht resistent gegen das Gelbmosaikvirus, weist aber eine gute Toleranz auf. | |||
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Saatzeit |
Anfang bis Mitte September. Nicht zu spät säen, da eine gute Vorwinterentwicklung wichtig ist | |||
| Aussaatstärke |
275 - 290 Körner/m² Bitte auf das hohe TKG achten! | |||
| Bei früher Saat und günstigen Bedingungen: 250 Körner/m² | ||||
| Bei später Saat und ungünstigen Bedingungen: ortsüblicher Zuschlag | ||||
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N-Düngung |
Die Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden (siehe Grafik unten). | |||
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Start- und Schossergabe |
Bei Vegetationsbeginn und Schossergabe (EC 32) Sollwert :70 - 90 kg N/ha inkl. N-min Aufteilung je nach Bestandesentwicklung. Bei schlechten Beständen nach dem Winter 1. Gabe erhöhen, bei gut bestockten bzw. üppigen Beständen weiteren N-Bedarf über Schossergabe regulieren. | |||
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EC 30 - 32 EC 37 - 39 |
30 - 40 kg N/ha 40 kg N / ha | |||
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Spätdüngung |
EC 49 |
40 - 50 kg N/ha | ||
| Wachstumsregler |
je nach Bestandesentwicklung, Standort und Witterung | |||
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EC 31 - 34 |
0,35 - 0,5 l Moddus | |||
| Pflanzenschutz |
Pflanzenschutzwarndienst beachten! | |||
| N-Aufteilung | ||||
Alle Darstellungen erfolgen nach besten Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen.



