CLEOPATRA

Stabil, stabiler, Cleopatra

Sortenbeschreibung


Wintergerste zweizeilig

Stabil, stabiler, Cleopatra

Züchter: Firlbeck

Stabil – stabiler - CLEOPATRA

CLEOPATRA hat sich in den Anbauregionen der zweizeiligen Wintergersten etabliert und überzeugt mehrjährig mit Spitzenleistungen, vor allem in Süd- und Ostdeutschland:

LSV, Kornertrag relativ, 1999 - 2001

LSV Cleopatra 99-01
Quelle: LSV, 1999 - 2001, Stufe 2

Da geht alles in den Korntank – eine Strohstabilität auf die Sie bauen können

 

Lager, Halm- und Ährenknicken sind keine große Gefahr für CLEOPATRA. Die hervorragenden Bewertungen des Bundessortenamtes für die gesamte Strohstabilität bestätigen sich in der Praxis und stehen für eine problemlose Beerntung der hohen Erträge.

Bei guter und sicherer Qualität


Einem intensiven Einlagerungsprozess durch mittelfrühes Ährenschieben folgt eine lange Kornfüllungs­phase – so werden eine gute Sortierung und hohe Marktwareerträge bei ausgezeichneten hl Gewichten gesichert.

 

Ohne viel Aufwand – auch die Gesundheit läßt keine Wünsche offen

 

Überdurchschnittliche Resistenzen gegen Mehltau, Netzflecken und Rynchosporium. Gegen die v.a. in Süddeutschland verstärkt auftretenden nichtparasitären Blattverbräunungen zeigt CLEOPATRA eine hohe Widerstandsfähigkeit (LSV 2002, Bayern). Daher erreicht CLEOPATRA gerade in Südbayern überdurchschnittliche Erträge.

CLEOPATRA Profitipp

Produktionsziel
Hohe Erträge mit guter Marktleistung, insbesondere auf Standorten mit hohem Lagerdruck;
Sortentyp

Einzelährenertragstyp mit relativ hoher Bestandesdichte, etwas geringerer Kornzahl/Ähre und sehr hohem TKG. Der Zeitpunkt des Ährenschiebens ist mittel, die Abreife mittelspät, ideal für bessere Standorte.

Gelbmosaikvirus

CLEOPATRA ist nicht gegen Gelbmosaikvirus resistent.

Saatzeit

Anfang bis Mitte September

Aussaatstärke

320 - 360 Körner/m²

 
Bei früher Saat und günstigen Bedingungen: 300 Körner/m²
 
Bei später Saat und ungünstigen Bedingungen: ortsüblicher Zuschlag

N-Düngung

Die Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden (siehe Grafik unten).

Startgabe

Vegetationsbeginn

Unter Berücksichtigung der N-min Gehalte auf

70-100 kg N/ha aufdüngen

Schossergabe

EC 30 – 31

40 kg N/ha

 

Spätdüngung

EC 49 - 51

60 kg N/ha

 
Wachstumsregler

je nach Bestandesentwicklung, Standort und Witterung.
Aufgrund der hohen Standfestigkeit ist der Wachtumsreglerbedarf gering.

Süddeutschland

EC 32 – 37

0,7 l Terpal C/ha oder 0,4 l Moddus/ha

Norddeutschland

EC 32 – 37

0,9 l Terpal C/ha oder 0,45 l Moddus/ha

Pflanzenschutz

Pflanzenschutzwarndienst beachten!
Wegen der guten Gesundheit sollten nur gezielt und dem Krankheitsdruck entsprechend Fungizidmaßnahmen durchgeführt werden. Zwergrostwirksame Mittel verwenden.

Besonderheiten

Gute Toleranz gegen nichtparasitäre Blattverbräunungen

N-Aufteilung

Alle Darstellungen erfolgen nach bestem Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen.

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